Spatenstich zum Breitbandausbau der amplus AG

Mit einem gemeinsamen Spatenstich starteten der Erste Bürgermeister der Gemeinde Steinhöring Alois Hofstetter und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, symbolisch die Tiefbauarbeiten in der Gemeinde Steinhöring (Landkreis Ebersberg). Die Bauarbeiten sind bereits seit kurzem in vollem Gange.

Anstatt weiterhin auf die veraltete „letzte Meile Kupfer“ zu setzen, investiert die Gemeinde das gesamte Fördergeld in die moderne Art des Breitbandausbaus. Knapp 17 Kilometer Glasfaserkabel verlegt die amplus AG im Gemeindegebiet. Gemäß dem Förderprogramm des Freistaates Bayern erhalten 156 Haushalte in den Ortsteilen Helletsgaden, Aschau, Schützen, Höhenberg, Graben, Au, Sprinzenöd, Sankt Christoph, Niederaltmannsberg, Oberseifsieden, Etzenberg, Dichtlmühle, Oelmühle, Oed sowie die Straße „Am Dichtelfeld“ in Tulling und einige einzelne Gehöfte einen kostenlosen Glasfasergrundstücksanschluss. Dank der bis an die Grundstücksgrenze verlegten Glasfaserleitung (FTTB: Fibre to the Building) stehen den Hauseigentümern künftig Bandbreiten von 200 Megabit pro Sekunde und mehr zur Verfügung. Diese bilden die ideale Voraussetzung, um moderne Internetangebote wie IPTV, CloudApplikationen und Streaming-Dienste komfortabel nutzen zu können. Außerdem erfahren die betroffenen Grundstücke durch den FTTB-Ausbau eine erhebliche Wertsteigerung. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus in der Gemeinde Steinhöring beträgt 560.974,00 Euro.

Im November 2017 unterzeichneten die Verantwortlichen der Gemeinde und des niederbayerischen Carriers den Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau. Steinhöring ist die erste Kommune im Landkreis Ebersberg, die im Rahmen des bayerischen Förderprogrammes einen Vertrag mit dem Internetanbieter aus Ostbayern schloss und wird nach Fertigstellung mit dem modernsten Glasfasernetz versorgt sein. Der Zuschlag zur Ausschreibung für die Tiefbauarbeiten ging an die Firma ENACO Energieanlagen- und Kommunikationstechnik GmbH aus Maisach. Parallel zum Tiefbau produziert die amplus AG alle Multifunktionsgehäuse inklusive der aktiven Technikelemente am Firmensitz in Teisnach. Während der Verlegearbeiten übernimmt das Bauunternehmen die Aufstellung der Multifunktionsgehäuse. Im Anschluss daran folgen die Glasfaser- und Spleißarbeiten. Dr. Johannes Böhm zum Breitbandausbau in Steinhöring: „Die Gemeinde Steinhöring schloss als erste Kommune im Landkreis Ebersberg einen Kooperationsvertrag mit der amplus AG. Wir freuen uns sehr, dass wir damit unser Verbreitungsgebiet auf einen weiteren Landkreis ausweiten können. So bringen wir moderne Internetanschlüsse vor allem in ländliche Gebiete – getreu unserem Motto: ‚Schnelles Internet für Jeden‘.“ Der Weg zum Highspeed-Internet ist für Interessenten unkompliziert: Bei Neuanschlüssen muss lediglich ein Anschlussantrag ausgefüllt werden. Den Rest erledigt die amplus AG. Bei einer Vertragsübernahme vom Voranbieter des Kunden ist zusätzlich ein Portierantrag zur Mitnahme der alten Rufnummer nötig. Ein Telefonbucheintrag kann optional gestellt werden. Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden. Somit ist ein verzögerungsfreier Wechsel gewährleistet. Wechselfreudige Anwohner sollten ihr Augenmerk auf die sogenannte „IP-Umstellung“ bei ihrem bisherigen Anbieter legen. Denn mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24monatiger Dauer, was eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG zur Folge hätte.

 


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